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„Wilder Winter“ in der „Bärenhöhle“

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                                                                                                                     Foto: privat

Die Natur ist ein psychischer Raum, der sich begehen, begreifen, schmecken, riechen, zärtlich umarmen und schmerzlich erfahren lässt. Während des Projektes „Wilder Winter“, welches die Berufspraktikantin Julia Rolwes im Rahmen ihrer Ausbildung als Abschlussprojekt durchführte, lernten die Kinder die facettenreiche Natur auf verschiedene Art und Weise kennen. Begleitet wurde dieses Projekt von Birgit Geisen, ihrer Praxisanleiterin. Nachdem sie sich mit Tieren wie der Spinne, dem Fuchs, dem Hasen und dem Reh beschäftigt hatten, machten sie zum Abschluss der Projektphase einen Ausflug in den Wald mit dem Jäger Gerd Johann. Dabei nahmen sie über ihre Sinne eine Vielzahl an Erfahrungen und Eindrücken mit. Sie fanden Spuren im Schnee, besichtigten einen Dachs- und Fuchsbau und besuchten einen Aussichtspunkt, von dem man den Wald überblicken konnte. Die Kinder lernten außerdem viel über die Aufgaben eines Jägers kennen und füllten gemeinsam mit ihm eine Futterstelle mit Maiskörnern auf. Abschließend durften sie einen Hochsitz erklettern. Kinder benötigen die Natur, denn sie gewährt ihnen Freiheit und Lebendigkeit - und somit die Reifung zur eigenständigen Persönlichkeit.