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„Wilder Winter“ in der „Bärenhöhle“

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                                                                                                                     Foto: privat

Die Natur ist ein psychischer Raum, der sich begehen, begreifen, schmecken, riechen, zärtlich umarmen und schmerzlich erfahren lässt. Während des Projektes „Wilder Winter“, welches die Berufspraktikantin Julia Rolwes im Rahmen ihrer Ausbildung als Abschlussprojekt durchführte, lernten die Kinder die facettenreiche Natur auf verschiedene Art und Weise kennen. Begleitet wurde dieses Projekt von Birgit Geisen, ihrer Praxisanleiterin. Nachdem sie sich mit Tieren wie der Spinne, dem Fuchs, dem Hasen und dem Reh beschäftigt hatten, machten sie zum Abschluss der Projektphase einen Ausflug in den Wald mit dem Jäger Gerd Johann. Dabei nahmen sie über ihre Sinne eine Vielzahl an Erfahrungen und Eindrücken mit. Sie fanden Spuren im Schnee, besichtigten einen Dachs- und Fuchsbau und besuchten einen Aussichtspunkt, von dem man den Wald überblicken konnte. Die Kinder lernten außerdem viel über die Aufgaben eines Jägers kennen und füllten gemeinsam mit ihm eine Futterstelle mit Maiskörnern auf. Abschließend durften sie einen Hochsitz erklettern. Kinder benötigen die Natur, denn sie gewährt ihnen Freiheit und Lebendigkeit - und somit die Reifung zur eigenständigen Persönlichkeit.

Yoga für Kinder?

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"Sind Kindergartenkinder nicht zu jung für Yoga? Schadet es ihnen nicht?" Diese Fragen haben Erwachsene, die noch nicht die strahlenden Augen kleiner Yogis gesehen haben. Denn Kinder, die Yoga kennen, finden Yoga macht Spaß!
Vor einigen Wochen lernten alle Kinder unserer Einrichtung ab 4 Jahren in einer angeleiteten Stunde Yogaübungen kennen. Danach konnten sie sich entscheiden, ob sie weiterhin bei den regelmäßigen Yogastunden mitmachen wollen.
16 Kinder entschieden sich dafür. Seit dem üben wir in zwei Gruppen regelmäßig.
Summen wie die Bienen, zischen wie die Schlangen, quaken wie die Frösche und dabei Streckübungen machen, das alles bereitet kleinen Kindern viel Freude. Und ganz nebenbei kräftigen sie dabei ihren Körper und ihre Atmung, sie werden geschmeidig, dehnbar und bleiben gesund.
Neben dem eigentlichen Körpertraining wird dabei auch geistiges Training in Form von Entspannungs-, Wahrnehmungs- und Konzentrationsübungen gefördert.
Die Yogaübungen enden mit einer Entspannung. Dabei können die Kinder über ihre eigenen Gefühle reflektieren und sich darüber austauschen. Das stärkt das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein und fördert eine entspannte Atmosphäre im Kindergartenalltag.

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