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In 4 Tagen durch 5 Länder: Europa wächst zusammen MC Schräglage Kollig-Gering zu Gast bei unseren westlichen Nachbarn

Über Gering und Gilzem nach Luxemburg, so begann die diesjährige Tour zwar mit etwas Regen, aber die ausgiebige Mittagspause 
in der Stammkneipe von Karl-Heinz in Gilzem ließ die paar Tropfen schnell vergessen. So ging es entspannt und gut gelaunt ins romantische Müllerthal.
Bei einem Zwischenstopp am Beaufort Castle wurden die vorbei rasenden Oldtimer, vom Opel Manta bis zum Mercedes SL, von unserem Präsidenten Walter, der ausgewiesener Experte der Oldtimer-Szene ist, begutachtet. In Luxembourg bezogen wir gegenüber dem Hotel de Ville Quartier. 
Dank der Sprachkenntnisse von Walter M., erworben während unzähliger Reisen nach Frankreich, liefen auch alle organisatorischen Angelegenheiten in Luxembourg, Frankreich und Belgien problemlos. Die Holländische Konversation übernahm Robert. Am Freitag ging es dann weiter Richtung Frankreich, um an der Maas entlang durch die Ardennen nach Sedan zu cruisen.
Nach Besichtigung der mittelalterlichen Burganlage, die mit ihren 35.000 m², die sich auf sieben Etagen erstrecken, eine der größten ihrer Art in Europa ist, ging es weiter nach Givet an der Maas. Am nächsten Morgen erwartete uns das Highlight der diesjährigen Tour: Von Givet über Dinant nach Namur durch das kurvenreiche Tal der Maas. Die Kathedrale Notre-Dame de Dinant mit dem Felsen im Hintergrund ist ein malerischer Ort, der sogar die Heizer vom MC Schräglage zum Anhalten und Fotografieren einlud. Nach einem weiteren Zwischenstopp in Maastricht im Cafe D'Artagnan machten sich die 8 Musketiere dann entspannt und gestärkt auf den Weg nach Aachen. Nach Besichtigung des Karls Doms und der 8-eckigen Kapelle zog man schließlich ins Aachener Brauhaus ein. Auch hier war die kulturelle Vielfalt im Dreiländereck Aachen zu spüren, holländisch klingt ja fast wie Eifler Platt. Den Abend ließ man dann im Büchel und am Markt gemütlich ausklingen. Da alle bestens mit Smartphones ausgestattet sind, war dank der Wetter-Apps, die sich im Gegensatz zu den Navis nicht widersprachen, klar, dass der Sonntag ins Wasser fällt. So startete man in voller Regenmontur und auf Regenreifen Richtung Heimat. Die Fahrt auf der Autobahn verbesserte die Durchschnittsgeschwindigkeit nur geringfügig, da man schon auf der gesamten Tour hart am Limit unterwegs war. 
Der Abschluss fand nach kurzem Trockenlegen von Fahrern und Maschinen traditionell im Gasthaus Gilles statt. Der aufgrund des Regens verpasste Besuch in Spa und in Monschau wird bei nächster Gelegenheit als Tagestour nachgeholt. Einladung dazu erfolgt durch den Präsidenten.
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